Wettbewerbsvorteil = Verständigung zwischen Generationen

Wenn Generationen sich wieder verstehen lernen (Teil 2)

Dieser Beitrag knüpft an: Intergenerationale Verständigung: Verschiedene Generationen auf „Du & Du“ . Wenn Generationen sich wieder verstehen lernen (Teil 1)

Verständigung zwischen Generationen wird in Unternehmen und Schulen immer wichtiger. Ich unterstütze Sie dabei, dass Alt und Jung voneinander lernen und Zusammenarbeit gelingen kann. Das wird zum Wettbewerbsvorteil. Auch Alter ist eine Dimension von Diversity. Und wie jede andere Form von Diversity muss auch Altersdiversität gestaltet werden.

Für mehr siehe auch meine Angebote unter https://silke-weigang.com/schule

Kontaktieren Sie mich gerne unverbindlich für ein persönliches Gespräch!

Wie intergenerationale Verständigung trainiert werden kann

Intergenerationale Verständigung lässt sich nicht durch einen einmaligen Vortrag „lösen“. Sie ist eine Kompetenz, die erlebt, reflektiert und eingeübt werden muss.

Dafür eignen sich beispielsweise Workshops, moderierte Teamprozesse und individuelles Coaching, aber auch generationenübergreifendes Reverses Mentoring.

Intergenerationale Verständigung beginnt dort, wo wir aufhören, über Generationen zu stereotypisieren, und anfangen, mit Menschen zu sprechen.

1. Generationen sichtbar machen

Ein erster Schritt kann eine persönliche „Generationen-Landkarte“ sein.

Teilnehmende beantworten Fragen wie:

  • Welche technologischen Entwicklungen haben meine Jugend geprägt?
  • Was bedeutete für mich ein guter Arbeitsplatz?
  • Wie wurde in meiner Familie mit Autorität umgegangen?
  • Was habe ich über Leistung gelernt?
  • Wie kommuniziere ich, wenn es schwierig wird?
  • Was erwarte ich von jüngeren bzw. älteren Menschen?

Im anschließenden Austausch wird schnell sichtbar:

Wir sitzen zwar im selben Raum – aber wir bringen unterschiedliche innere Landkarten mit.

2. Perspektivwechsel trainieren

Eine besonders wirksame Übung ist der Perspektivwechsel.

Eine ältere Führungskraft übernimmt beispielsweise für einige Minuten die Perspektive eines Berufseinsteigers.

Ein junger Mitarbeiter argumentiert aus der Sicht einer erfahrenen Führungskraft.

Dabei geht es nicht darum, die jeweils andere Generation perfekt nachzuahmen. Es geht darum, die eigene Selbstverständlichkeit kurz zu verlassen.

Das kann überraschend viel bewegen.

3. Reverse Mentoring

Auch Reverse Mentoring bietet große Chancen.

Ein jüngerer Mitarbeiter kann beispielsweise eine erfahrene Führungskraft in digitalen Kommunikationswelten, Social Media oder neuen Arbeitsformen begleiten.

Umgekehrt vermittelt die erfahrene Person Wissen über Kunden, Unternehmensgeschichte, Verhandlungen oder Führung.

Damit wird Wissen nicht mehr hierarchisch verteilt:

Die Älteren wissen alles.

oder

Die Jüngeren wissen alles.

Sondern:

Jede Generation weiß etwas, das die andere braucht.

4. Generationen-Tandems in Schulen

Auch Schulen können gezielt mit Tandems arbeiten.

Eine erfahrene Lehrkraft und eine jüngere Lehrkraft planen gemeinsam eine Unterrichtseinheit. Danach reflektieren sie:

Was hat funktioniert?

Was hätte ich anders gemacht?

Was konnte ich von dir lernen?

Und vor allem:

Welche meiner bisherigen Annahmen musste ich korrigieren?

Auch Schülerinnen und Schüler können einbezogen werden. Beispielsweise indem sie Lehrkräften ihre digitale Lebenswelt erklären – während Lehrkräfte ihre Erfahrungen mit Recherche, Quellenbewertung oder langfristigem Lernen einbringen.

So entsteht keine einseitige Belehrung, sondern echter und bereichender Austausch.

Was Unternehmen jetzt gewinnen können

Intergenerationale Verständigung ist nicht nur eine Frage des guten Miteinanders.

Sie kann zu einem Wettbewerbsvorteil werden.

Wenn Unternehmen angesichts des Fachkräftemangels ältere und jüngere Mitarbeitende besser miteinander verbinden, entsteht etwas, das keine einzelne Generation allein leisten kann: kombiniertes Wissen.

Das ist besonders relevant, wenn erfahrene Beschäftigte ausscheiden.

Denn Wissen geht nicht automatisch verloren, wenn Menschen in Rente gehen. Es geht verloren, wenn Unternehmen keine Strukturen schaffen, in denen Wissen weitergegeben, hinterfragt und weiterentwickelt wird.

Deutschland steht vor einem erheblichen demografischen Wandel. Gleichzeitig arbeiten heute Menschen mit 20, 30, 40, 50 oder 60+ Jahren zusammen. Sie bringen unterschiedliche Erfahrungen mit – und damit enorme Ressourcen.

Generationenübergreifende Zusammenarbeit kann deshalb Bestandteil einer modernen Fachkräftestrategie sein.

Das knüpft unmittelbar an meinen Beitrag Die neuen Fachkräfte sind schon unter uns! Diversity der Gen Z schafft Zukunft! an:

Junge Menschen bringen Kompetenzen und Perspektiven mit, die Unternehmen häufig noch nicht ausreichend erkennen oder nutzen!

Diversity bedeutet dabei nicht nur Herkunft, Geschlecht oder kulturellen Hintergrund.

Auch Alter ist eine Dimension von Diversity.

Und wie jede andere Form von Diversity muss auch Altersdiversität gestaltet werden.

Meine Perspektive: Was ich aus zwei Welten mitbringe

In meiner Arbeit verbinde ich zwei Erfahrungen, die für intergenerationale Verständigung besonders wertvoll sind.

Seit Jahrzehnten begleite ich Erwachsene in ihrer Persönlichkeitsentwicklung, in Führung, Veränderungsprozessen und komplexen Zusammenarbeit.

Gleichzeitig habe ich einige Jahre als angestellte Lehrerin mit Jugendlichen unterschiedlicher Schulformen gearbeitet und dabei intensiv erlebt, wie junge Menschen denken, lernen, kommunizieren, sich entwickeln – und wo sie mit der Erwachsenenwelt möglicherweise aneinandergeraten.

Diese beiden Perspektiven zusammenzubringen, empfinde ich als besonders spannend.

Denn Verständigung funktioniert für mich nicht nach dem Prinzip:

„Die Erwachsenen müssen die Jugendlichen verstehen.“

Und auch nicht:

„Die Jugendlichen müssen sich an die Erwachsenenwelt anpassen.“

Es geht um etwas anderes:

Beide Seiten können lernen, die Welt der anderen zu betreten, ohne ihre eigene zu verlassen.

Genau dort beginnt echte Zusammenarbeit.

Intergenerationale Verständigung braucht Räume

Menschen brauchen Räume, in denen Unterschiede sichtbar werden dürfen, ohne sofort bewertet zu werden.

In Unternehmen können das intergenerationale Workshops, Führungskräfte-Coachings, Teamprozesse oder Mentoring-Formate sein.

In Schulen können pädagogische Teams, Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler gemeinsam an Kommunikations- und Perspektivwechselprozessen arbeiten.

Dabei geht es nicht darum, Generationen zu katalogisieren.

Es geht darum, Menschen wieder neugierig aufeinander zu machen.

Denn vielleicht ist die wichtigste Frage nicht:

„Zu welcher Generation gehörst du?“

Sondern:

„Welche Erfahrungen haben dich zu dem Menschen gemacht, mit dem ich heute zusammenarbeite?“

Von der Generationenfrage zur gemeinsamen Zukunft

Der demografische Wandel wird die Arbeitswelt in Deutschland in den kommenden Jahren weiter verändern. Gleichzeitig arbeiten bereits heute Millionen Menschen unterschiedlicher Altersgruppen miteinander.

Wir können deshalb nicht darauf warten, dass sich Generationen „von selbst“ besser verstehen.

Wir müssen Verständigung gestalten.

Unternehmen, die das tun, schaffen bessere Voraussetzungen für Wissenstransfer, Zusammenarbeit und Mitarbeiterbindung.

Schulen, die es tun, bereiten junge Menschen nicht nur auf Prüfungen vor, sondern auf eine Gesellschaft, in der sie mit Menschen unterschiedlichster Lebensalter und Erfahrungen zusammenarbeiten werden.

Und für den Einzelnen bedeutet intergenerationale Verständigung eine ganz persönliche Chance:

Die eigene Perspektive wird größer, wenn die Perspektive des anderen hinzukommt.

Genau darin liegt für mich der Kern von Leadership in Complexity:

Komplexität verschwindet nicht, wenn wir Unterschiede beseitigen.

Wir lernen, mit unterschiedlichen Perspektiven so umzugehen, dass daraus gemeinsame Handlungsfähigkeit entsteht.

Intergenerationale Verständigung ist deshalb keine Frage des Alters. Sie ist eine Frage der Beziehung, der Haltung und der Fähigkeit, wirklich zuzuhören.

Und genau diese Fähigkeit lässt sich entwickeln.

Intergenerationale Verständigung gezielt entwickeln

Sie möchten die Zusammenarbeit verschiedener Generationen in Ihrem Unternehmen, Ihrer Schule oder Ihrem Team verbessern?

Ich entwickle gemeinsam mit Ihnen passende Formate – von Workshops und moderierten Teamprozessen über Führungskräfte-Coaching bis hin zu intergenerationalen Entwicklungs- und Mentoringformaten.

Dabei geht es nicht um Patentrezepte für „die Jungen“ oder „die Älteren“.

Es geht um die konkrete Situation Ihrer Organisation:

Wo entsteht Unverständnis?
Welche Perspektiven fehlen?
Was könnte voneinander gelernt werden?
Und wie wird aus Unterschiedlichkeit echte Zusammenarbeit?

Denn ich entwickle nicht Menschen oder Organisationen – ich entwickle die Qualität ihrer Zusammenarbeit, indem ich sie als Sparringspartner auf Augenhöhe begleite und so zu ihrer Entfaltung beitrage.

Für mehr siehe auch meine Angebote unter https://silke-weigang.com/schule .

Kontaktieren Sie mich gerne unverbindlich für ein persönliches Gespräch!

Beitrags-Bild oben und Business-Leute-Bild von Gerd Altmann, Telefon-Bild von Alexa (Alexas Fotos), Bild Schreibmaschine von Markus Winkler (alle auf Pixabay).

shamanic beach

Fest der Freude & der Lebenslust

Feiern in der Vielfalt

Schon in meiner Jugend war ich fasziniert davon, dass die Menschheitsgeschichte über ein gemeinsames Heilwissen verfügt, das unabhängig von Religion und Kultur und Sprache überall auf dieser Erde existiert… und miteinander erfahrung und geteilt werden kann…, z.B. auch in einem Fest der Freude & der Lebenslust.

Einladung zusammen zukommen – in offener Spiritualität

Ich möchte dazu einladen: Zusammenzukommen und dieses ursprüngliche intuitive Wissen miteinander zu erfahren… zu teilen… zu erweitern… und zu feiern!

Sonntags, 16:15 ankommen, 16:30 Start. Folgende Termine 2026: 19. April, 17. Mai, 21. Juni, 26. Juli,...
Für weitere, aktuelle Termine und die konkrete Ortsangabe kontaktiere mich bitte direkt!

Wir haben alle so unsere Erfahrungen gemacht, wem oder was oder wie man glauben oder vertrauen kann. Und diese Erfahrungen möchten gewürdigt werden. Sie sind Teil unseres Lebens und unserer Geschichte. Und in diesem Zusammenkommen und gemeinsamen würdigen, vielleicht auch bezeugen… liegt ein Schlüssel für Transformation… und für Öffnung für Neues. Vielleicht dürfen sich schwierige Erfahrungen befrieden lassen… Und es darf eine Öffnung geben… für neue Erfahrungen… für neugieriges… kindliches… ausprobieren… zulassen… erforschen… erweitern.

Vielleicht haben wir ganz unterschiedliche Schlüsse gezogen für unseren Umgang mit der sichtbaren und der nichtsichtbaren Welt, aus unseren Erfahrungen heraus. Und die einen fühlen sich verbunden mit dem christlichen Glauben, andere mit einer buddhistischen oder hinduistischen Tradition… oder dem Islam, dem Judentum; …einer grundsätzlich mystischen Einstellung… oder dem Atheismus… Für die einen ist Glauben, Religion sehr wichtig, für die anderen weniger. Wo wir uns treffen können in Verbundenheit und im Nähren, ist in der Begegnung mit der Natur. Die Natur kennt diese trennenden Einteilungen nicht. Sie wirkt verbindend und ist für uns Alle da!

Die Begegnung mit der Natur kann eine zutiefst spirituelle Erfahrung sein oder auch ganz unmittelbar mit allen fünf Sinnen erlebt werden. Sie erhebt unsere Seele, wenn wir uns auf sie einlassen.

Natur als sinnliche, sinnhafte und spirituelle Erfahrung

„Wo wir uns treffen können in Verbundenheit und im Nähren, ist in der Begegnung mit der Natur. Sie wirkt verbindend… ist für uns Alle da! … Dort können wir uns Ausdruck geben… Singen… Trommeln… Tanzen… Stille…. gelebte Sprititualität… Rituale… Zeremonielles… und dabei Gemeinschaft erfahren.

Es fasziniert mich, in der Tradition von Sandra Ingerman und Jeanne Ruland, dieses uralte Heilwissen kultur- und religionsübergreifend zu gestalten und gemeinsam zu kreieren für uns als moderne westliche Menschen. Wir finden in Neurobiologie, Neuro- und Salutogenese sowie moderner Psychologie bestätigt, was unsere Ur-Ahnen schon wussten: wir sind einzigartige Individuen mit eigenen Bedürfnissen und blühen auf in wohlwollender Gemeinschaft. Mich fasziniert das Verbindende das Versöhnliche. Und dazu möchte ich einladen, dass wir Gemeinschaft halten mit all unseren individuellen Ausprägungen, Überzeugungen und Erfahrungen; … dass wir eben in der Natur zusammenkommen und ganz einfach unseren Stimmungen Ausdruck geben. Singen… Trommeln… Tanzen… Stille…. Rituale… Zeremonielles… so wie eine Jede/ ein Jeder sich gerade findet, befindet und wiederfindet. Und in dem, was wir miteinander teilen möchten.

Da ist auch Raum für Trauer, Wut, Enttäuschung, Verlust, Nicht-Weiter-Wissen, Krise… Im Sinne der „Kreiskultur“ halten wir miteinander liebevoll den Raum, wir haben nicht die schnelle Antwort oder Lösung parat… wir halten miteinander aus… übergeben die Dinge und Fragen den vier Elementen… und öffnen uns der leisen Bewegung, wenn sie kommen möchte… ein bißchen wie sanfte Wellen am Strand… jede/r soll sich gehalten wissen!

So haben Schamanen und scharmanisch Praktizierende seit jeher (über 40.000 bis möglicherweise 100.000 Jahre hinweg) ihre Gemeinschaften unterstützt, gesegnet und begleitet. Und davon steht uns auch heute so viel mehr zur Verfügung, als wir zunächst vielleicht glauben möchten. Mögen wir dies zu unserem Wohle und zum Wohle aller Wesen in die Welt bringen und feiern!

Wie feiern wir das „Fest der Freude & Lebenslust“?

Das „Fest der Freude & der Lebenslust“, zu dem ich einladen möchte, findet etwa alle vier bis acht Wochen am Bodensee statt. Wir treffen uns direkt am Wasser. Jede und jeder ist hierzu herzlich eingeladen! … gerne auch sporadisch und spontan! Und ganz so wie sie/er gerade drauf ist… 😉

Über kurze Anmeldungen, Rückmeldungen freue ich mich, das erleichtert mir die Vorbereitung.

Wir treffen uns circa für 2 Stunden… experimentell, co-kreativ, gemeinschaftlich…

Wer dann noch Lust hat, ist eingeladen zu einem fröhlichen Ausklang, ggf im gemeinsamen Teilen einfacher Speisen.

Bitte bringe mit:

  • Dich! …gerne auch Freunde und Familie
  • Eine Sitzunterlage auf Ufersteinen
  • Witterungsbedingte Kleidung, gegebenenfalls Sonnenhut, Sonnencreme, ggf. auch Badehose, Handtuch 😉
  • Getränk
  • Energieausgleich nach eigenem Ermessen

Wer noch möchte, wahlweise:

  • eine Handvoll Blütenblätter oder kleinere Naturmaterialien… (wir schmücken gemeinsam…)
  • ein Instrument, z.B. Rassel, Trommel, Flöte…
  • Kleinigkeit zum Essen… miteinander Teilen…

Auf Euer Kommen und unser gemeinsames Gestalten, Feiern freue ich mich sehr!

Krafttiere im Projektteam

Symbolik, Stärken und Inspiration sowie Identifikation und Teamgeist für den Projekterfolg

Krafttiere sind eine inspirative Ressource für das Team und den Projekterfolg. In der Welt der Projektteams ist das Zusammenspiel verschiedener Charaktere entscheidend für den Erfolg. Menschen haben unterschiedliche Stärken, Talente und Schwächen, die sich idealerweise ergänzen. Eine kreative und inspirierende Art, über die Rolle und den Beitrag einzelner Teammitglieder nachzudenken, ist die Betrachtung von Krafttieren. Diese Symboltiere repräsentieren bestimmte Eigenschaften und Energien, die uns dabei helfen können, unsere eigenen Fähigkeiten zu erkennen und die Dynamik im Team besser zu verstehen und für den Projekterfolg zu nutzen.

Siehe auch: https://silke-weigang.com/finde-dein-krafttier/ .

Krafttiere für die Teamdynamik nutzen

Die Idee der Krafttiere ist nicht nur eine Metapher, sondern kann auch praktisch angewendet werden.Wenn Teammitglieder ihre persönlichen Krafttiere erkennen und verstehen, kann dies dabei helfen, Rollen und Aufgaben besser zu verteilen. Projektmanager können diese Symbolik nutzen, um eine ausgewogene Teamstruktur zu schaffen, bei der die individuellen Stärken jedes Mitglieds zur Geltung kommen.

Dass Symboltiere bestimmte Eigenschaften und Energien repräsentieren, ist oft kulturübergreifend zu finden und in der Tradition zehntausende von Jahren alt, also Menschheitswissen und damit für jede/n zugänglich.

Gerade in heterogenen, interkulturellen und internationalen Teams haben Krafttiere damit hohe Wirkung für Identifikation und Zielorientierung im Projekt. Neben den individuellen Krafttieren kann das (Projekt)Team auch ein einheitliches Tier für die Gemeinschaft der Arbeitsgruppe oder das Vorhaben oder Produkt finden. Die Motivation und das Commitment können über diese Rückanbindung erheblich gesteigert werden. Auch zur Entscheidungsfindung in Risiko-, Krisen- oder kniffligen Situationen können diese Energien und Qualitäten der Krafttiere inspirieren und Zugang zu intuitiven Ressourcen schaffen.

Hier erforschen wir, welche Krafttiere in Projektteams vorkommen könnten, welche symbolische Bedeutung sie haben und wie sie das Team unterstützen können. Krafttiere können eine inspirative Ressource für das Team sein und für den Projekterfolg.

1. Der Adler: Der Visionär

Der Adler ist das Symboltier für Weitblick, Strategie und Führung. Er hat die Fähigkeit, hoch in die Lüfte zu steigen und das Gesamtbild zu sehen. Ein Teammitglied mit dem Krafttier Adler ist oft der Visionär des Teams. Es sieht nicht nur, wo das Projekt gerade steht, sondern auch, wohin es gehen könnte. Der Adler erkennt Trends und Herausforderungen frühzeitig und kann das Team auf mögliche Gefahren oder Chancen hinweisen.

  • Stärken: Weitblick, strategisches Denken, Problemerkennung
  • Herausforderungen: Neigt manchmal dazu, sich zu stark auf das große Ganze zu konzentrieren und Details zu übersehen.

2. Der Bär: Der Beschützer und Umsetzer

Der Bär steht für Kraft, Ausdauer und Stabilität. In einem Projektteam übernimmt das Krafttier Bär oft eine Rolle als Beschützer und Unterstützer. Dieses Teammitglied ist zuverlässig und sorgt dafür, dass Aufgaben solide und gründlich erledigt werden. Mit seiner geduldigen und fokussierten Art meistert der Bär auch komplexe und langwierige Aufgaben.

  • Stärken: Stabilität, Verlässlichkeit, Umsetzungsstärke
  • Herausforderungen: Kann sich manchmal schwertun, neue Wege einzuschlagen und anpassungsfähig zu bleiben.

3. Der Fuchs: Der Taktiker und Problemlöser

Der Fuchs ist ein Symbol für List, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Im Projektteam findet sich das Krafttier Fuchs oft in der Rolle des Problemlösers und Taktikers wieder. Der Fuchs erkennt schnell die Schwächen eines Plans und hat stets kreative Lösungen parat. Er ist extrem anpassungsfähig und kann sich gut in neue Situationen einfühlen.

  • Stärken: Kreativität, Anpassungsfähigkeit, schnelles Denken
  • Herausforderungen: Kann dazu neigen, den Fokus zu verlieren und sich zu sehr auf Details einzulassen.

4. Der Delfin: Der Kommunikator und Teamplayer

Der Delfin symbolisiert Intelligenz, Freude und Kommunikationsfähigkeit. Ein Teammitglied, das sich mit dem Delfin identifiziert, ist oft der Kommunikator im Team. Es bringt Freude und Leichtigkeit in die Zusammenarbeit und sorgt dafür, dass die Kommunikation im Team reibungslos verläuft. Der Delfin fördert ein positives Klima und motiviert seine Kollegen.

  • Stärken: Empathie, Kommunikationsfähigkeit, Teamgeist
  • Herausforderungen: Kann Schwierigkeiten haben, Entscheidungen zu treffen oder kritische Kommentare zu äußern.
Krafttiere fördern den Projekterfolg

5. Die Eule: Der Wissende und Berater

Die Eule steht für Weisheit, Wissen und Intuition. Ein Teammitglied mit dem Krafttier Eule bringt oft tiefe Einblicke und analytische Fähigkeiten ins Projekt ein. Es kann Zusammenhänge schnell erfassen und hilft dem Team, fundierte Entscheidungen zu treffen. Die Eule arbeitet oft im Hintergrund, ist aber für die Qualität und Tiefe des Projekts von unschätzbarem Wert.

  • Stärken: Analytisches Denken, Intuition, Tiefgang
  • Herausforderungen: Kann sich manchmal in Details verlieren und sich schwer mit spontanen Veränderungen tun.

Krafttiere im Projekt – Praktische Tipps zur Umsetzung

  1. Selbstreflexion fördern: Ermutigen Sie die Teammitglieder, über ihre eigenen Eigenschaften und ihr Krafttier nachzudenken.
  2. Rollenzuweisung: Ordnen Sie Aufgaben und Verantwortlichkeiten so zu, dass die natürlichen Stärken jedes Krafttiers berücksichtigt werden.
  3. Offenheit und Verständnis: Fördern Sie eine Teamkultur, in der jeder die Krafttiere der anderen respektiert und deren Bedeutung versteht. So wird ein harmonisches und produktives Team geschaffen. Krafttiere als Vorbild: sie sind sich sozusagen immer wohlgesonnen – selbst wenn sie im realen sichtbaren Leben Beutefeinde sind.
  4. Ermutigen Sie das Team sich gemeinsam ein Krafttier für das Projekt / das Vorhaben zu suchen. Dies erhöht Identifikation, Commitment und Ziel- sowie Prozessverständnis ungemein: Wo wollen wir hin? Wie kommen wir dorthin? Wie arbeiten wir im Team zusammen? Welche Werte und Überzeugungen sind uns dabei wichtig? Wie gehen wir vor bei kniffligen Entscheidungen? Wie unterstützen uns Krafttiere, die Balance zu halten?
Krafttiere sind eine inspirative Ressource für das Team und den Projekterfolg.

Fazit zu Krafttieren im Projekt

Krafttiere können als inspirierende Symbole dabei helfen, die verschiedenen Rollen und Persönlichkeiten in einem Projektteam zu verstehen und zu wertschätzen. Ob Adler, Bär, Fuchs, Delfin oder Eule – jedes Krafttier bringt seine eigenen Qualitäten mit, die zum Gelingen eines Projekts beitragen können. Wenn wir die Vielfalt im Team als wertvolles Potenzial anerkennen, können wir nicht nur erfolgreicher, sondern auch erfüllter arbeiten. Ein gemeinsames Krafttier erhöht die Arbeitsenergie und –moral und unterstützt dabei, intuitive Wissensquellen in unbekannten Terrains miteinzubeziehen für den Erfolg des Vorhabens und des Teams. Krafttiere sind eine inspirative Ressource für das Team und den Projekterfolg.

Nutzen Sie die Krafttiere als ein Werkzeug zur Selbsterkenntnis und Teamentwicklung – und sehen Sie, wie Ihr Team neue Höhen erreicht!

Wir unterstützen Teams dabei, ihre Krafttiere zu entdecken, deren Qualitäten und Energien zu bestimmen sowie im Transfer umzusetzen, damit sie gewinnbringend im Projekt, dem Vorhaben, dem Team eingebracht werden können.

Inter+cultural Learning. Focus on Business: India-Germany

Indian-German Business: cultural success factors

 

Invitation: Webinar with exchange of experience

Understand key cultural success factors for best Indian-German Relationship

Participate in our joint interactive webinar on Tuesday, 17th of January 2023, 12:00 – 13:30 hours, Berlin time! getting started: for free; pls register until 13th of Jan. 23

It is my great honour to have been able to invite as special guest Mr. M J Abraham, Head of Country Operations in India of a well-known German Manufacturing Company, who knows very well both cultures from his comprehensive working experience and has mastered many intercultural challenges. He will graciously act as my counterpart for discussion during this interactive webinar.

Objective

We will explore cultural common ground and different interpretations in Indian-German Business relationships to draw practical conclusions and transfer to the daily business having both countries involved.

Your exchange of experience and insights as participating leader, manager, project leader, HR expert, professional are most welcome!

Pls. register here for the webinar (use e-mail client at the bottom of the new page)

Hypotheses

  1. In many cultural dimensions India and Germany differ a lot from each other!
  2. Therefore joint cooperation implies at the same time, a maximum of possible cultural clash & conflict AND likewise a tremendous potential for synergy!
  3. Thus, having potential conflicts reflected, facilitated and mediated, at best  preventively, this special intercultural cooperation could lead to very innovative, high quality products and flexibel services offered to a huge market…

Indian-German Business is a challenge with synergetic benefits

 

Rationale

Well-known companies such as Volkswagen Group, Bosch, Henkel and Siemens have established thriving businesses in India. So what has been the mantra for success for these German companies? And, which characteristics will help Indian companies & experts to succeed in the German market?

Indian-German Cooperation – there are many different political, social & economic implications. However,  focusing here at cultural relevance, what makes for a successful business cooperation for both, the Indian and German staff being involved on a daily basis?

At first glance, the difference in time zones and the variety of the English language spoken seem to be the biggest problem to be solved.

Looking at things more deeply, we realize that especially communication and decision making in both countries can differ a lot.

One of the major challenges in the day-to-day cooperation is the difference in communication style.

India is known for very indirect communication and much is circumscribed. Germans quite frankly would state “a lot of beating around the bush”. German communication, in particular, is very direct and is often perceived as hurtful in India. In India communication tends to be very mindful, indirect and relationship-oriented. Doublechecking and reading body language can be helpful for both. – We will reveal further ways to successfully deal with communication processes.

Dealing with fluctuation – there are several interesting coping strategies to tie aspirants closer to the company – from an intercultural perspective

.

Studies indicate that India produces up to 1.5 million engineers every year from 4000 institutes, which is more engineers than USA and China combined. The shortage of skilled professionals is a predominant subject for many sectors of the German industry. Skilled IT-experts coming from India to German speaking countries need to adapt to a totally different setting culturally spoken. As many American and European companies strive for low cost production and outsourcing, there is thus much of a choice for well-trained Indian engineers, especially in the expanding IT sector. For several reasons fluctuation in India is currently high, a trend which tends to hamper the companies‘ success. We will closer look at possible solutions during our webinar, such as

  • concentrating on people orientation
  • combining individualistic with collectivistic approaches
  • having in mind the different perceptions of what the company means to its staff
  • certain flexibility in applying rules & norms
  • the diverse expectations regarding private & business life

The key to success is to understand the underlying needs of both parties and to address them culturally sound. This requires at its best a mutual process of understanding.

We look forward to meeting you for further exchange and insights in the webinar!
 

Procedure for webinar inscription

The link for the webinar via video-conference (MS Teams) will be sent to you as soon as you have registered by e-mail.

getting started: for free
pls register until 13th of Jan. 23

Thank you for your cooperation!

You are interested in the topic, but not available on the date or wish an inhouse event, pls contact me likewise.

Background / Context

According to the Indian’s National Investment Facilitation Agency, cumulatively, Germany has invested over $13.6 bn in India between 2000 and 2022. Key areas of investments have been transportation, electrical equipment, metallurgical industries, services sector (particularly insurance), chemicals, construction activity, trading and automobiles. Over 1,600 Indo-German collaborations and 600 joint ventures are represented in the Indian marketplace.

The Bertelsmann Stiftung and Fraunhofer Institute, Germany, recommend strategic collaboration using the principles of Industry 4.0, that can help both sides increase their industrial output, GDP and make optimal use of human resources.

India and Germany have a long history of trade.They have also been collaborating at three major levels – industry, government and academics.