Die neuen Fachkräfte sind schon unter uns! Diversity schafft Zukunft!

Händeringend suchen Firmen in Deutschland, Teilen Europas nach kompetentem Nachwuchs! Er steht bereits IN der Tür und wird kaum wahrgenommen.

Junge Menschen, die aus anderen Ländern zu uns kommen, bringen viele wertvolle Kompetenzen mit, die von uns als Gesellschaft, in Firmen selten als Potenzial gesehen werden und deren sie sich selbst oft nicht bewusst sind. Was für ein Verlust!

Hier schafft die Mentorstiftung einen neuen Ansatz: endlich passiert Gespräch, Erkunden, Bereichern. Sie bringt Unternehmer, junge Leute mit Migrationshintergrund und deren Schulen zusammen – und alle drei Seiten profitieren davon. Als selbständige Unternehmer der Klein- und Mittelindustrie im Raum Bodensee treffen wir am „Inspirationstag“ einen Vormittag lang auf die Schüler. Vermittelt hat diese Möglichkeit der Verband Business Network International (BNI) auf Freiwilligenbasis.

Unternehmer und jugendliche Migranten bereichern sich gegenseitig

In einer Form von Speed-Dating unterhalten wir uns zu viert – zwei Unternehmer, zwei Schüler – eine halbe Stunde lang. Dann wird gewechselt, das Schülerpaar zieht weiter. Unsere Aufgabe als KMU: als Mentor von unserem beruflichen Werdegang erzählen mit seinen ups & downs, von unserem Hoffen, Ringen, Scheitern, Erfolge feiern… Wir fragen auch die Jugendlichen nach ihren Hintergründen, Hobbies und Berufswünschen. Was als Unterstützung für die Jugendlichen gedacht war, wird zur Bereicherung für uns selbst. Noch Tage habe ich darüber nachgedacht, erzählen die Unternehmer-Kollegen. Was hat uns so erfüllt? Wir sind auf junge Menschen, viele aus dem Nahen Osten, aus Ost-Europa, aus Südamerika gestoßen, die oft unfreiwillig oder ungefragt mit ihren Familien nach Deutschland gekommen sind oder kommen mussten. Und das in einer Lebensphase, der Pubertät, in der eh alles auf dem Kopf steht und nichts wichtiger sind als Peers und gute Freunde – überall auf der Welt. Und wir entdecken Jugendliche, die alle sehr freundlich und offen sind, dankbar für die Begegnung; viele sehr selbstbewusst mit klaren Vorstellungen ihrer Berufswünsche und großen Fragezeichen, wie sie jeh da hinkommen sollen…

Integration mit Vertrauen, Zielstrebigkeit und Leidenschaft

… die Sprache als handicap, bemerken viele. Sie werden nicht immer für voll genommen, weil sie nach 1-1,5 Jahren im Land noch nicht perfekt Deutsch sprechen… Wir hören näher hin und erfahren, welche Berufspraktika schon absolviert wurden oder Hobbies mit viel Selbstdisziplin und Engagement betrieben Talente zu Tage fördern. So nebenbei stellt sich heraus, dass die Jugendlichen 2, 3, 4 weitere Sprachen fließend beherrschen… Hier machen wir Mut, im Praktikum, potentiellen Arbeitgebern gegenüber selbstbewusst aufzutreten: wer 3-4 Sprachen beherrscht, wird auch Deutsch schnell lernen und noch so manches mehr…

Da packen ein Unternehmer und ein Schüler die Gelegenheit gleich beim Schopf: es ensteht die Vereinbarung für ein Praktikum im Sommer, ein Beispiel für uns alle.

Persönlich habe ich den Schülern zwei meiner selbst gemalten Visionsbilder mitgebracht: „eines konnte ich in meinem Leben schon verwirklichen, an dem anderen bin ich gerade dran!“ 🙂 erzähle ich den Jungendlichen und mache ihnen Mut, ihre eigenen Träume zu malen, ihnen ein Gesicht zu geben und mit Vertrauen, Zielstrebigkeit und Leidenschaft ihren Weg zu gehen. Übrigens, „mein Vater ist auch geflohen in den Kriegswirren, da war er selbst noch ein Kind!“ Integration kann gelingen, wenn beide Seiten sich öffnen! Plötzlich machen die Jugendlichen uns Mut: … über die Begegnung mit ihnen haben wir uns als Unternehmer-Kollegen gegenseitig auch auf neue, bereichernde Weise kennengelernt… menschlich sehr nah… gute Voraussetzung für vertrauensvolle Geschäfte – künftig, so hoffen wir, mit neuen Fachkräften und mehr Diversity.

Pressestimmen

Als internationale Unternehmerin für Business Network International (BNI) und Mentorenstiftung (Kurz-Video)

Teamentwicklung mit Kunst

„Kunst inspires Business“ = professionelle Team-Entwicklung

Strategie-Besprechung, Innovations-Workshop, Konfliktklärung, Vernetzung – professionelle Team-Entwicklung einmal anders!

Träumen Sie davon, mit Ihrem Team neue Fahrt aufzunehmen? Wollen Sie Ihre Team-Entwicklung abseits verstaubter Seminarräume oder typischer Outdoor-Szenarien zu einem Highlight machen? Etwas ganz anderes zusammen erkunden und erleben? Sich dazu reflektieren und Erkenntnisse wie Anregungen nachhaltig in Ihren Berufsalltag übersetzen?!

Wie wäre es, Ihr Team würde sich durch Kunst inspirieren lassen, dabei professionell moderiert und begleitet?!

„Wo Raum ist, erwachsen Freiräume!“

Silke Weigang, inspiriert von meinem geschätzten Kollegen Roland Knoblauch
bei einer gemeinsamen Minister-Moderation (World Café Methode)

Sei es Strategie-Besprechung, Visions-Workshop, Innovations-Tagung oder Team-Entwicklung, sogar Konflikt-Klärung… Sie begeben sich mit Ihrem Team bewusst in besondere Räume und Atmosphäre, um sich anders oder neu zu erleben, im Miteinander und in der Sache. Lassen Sie das Ambiente auf sich wirken und sich überraschen, was da Unerwartetes zum Vorschein kommt.

Die Erfahrung lehrt: Sie kommen dadurch auf den Punkt! Sie wissen, auf was es ankommt, was Wesentlich ist! Sie gewinnen Klarheit UND Freude für Ihre weitere Zusammenarbeit!

Damit das gelingt, werden Sie von mir kompetent begleitet, sehr individuell, dynamisch und systemisch.

Wir klären vorab miteinander den Auftrag, offensichtliche und mögliche verdeckte Themen, die Zielsetzung, die Teilnehmer, das Vorgehen.

Mit 20 Jahren Erfahrung in der Begleitung von heterogenen und internationalen Teams zu neuen Erfolgen gebe ich Ihnen Impulse über kreative und systemische Fragetechniken, strukturierte Erfahrungen, interaktiven Dialog – inmitten von kreativen Räumen. In dieser Kombination erhalten Sie und Ihr Team neue Freiräume, gedanklich, emotional, unternehmerisch, finanziell!

Räume, die Freiräume bieten, eignen sich auch hervorragend zum Netzwerken. Kunst inspires Business-Network-Marketing. Auch hierfür bieten wir Ihnen passende und kompetent begleitete Formate an! XING und Business-Network-International (BNI) haben dieses Angebot bereits genutzt.

Konkret gestalten wir den Auftrag mit Ihnen in Kooperation mit anregenden Netzwerkpartnern in Ravensburg in deren besonderen Räumen: Uli Schuh, Büro- und Kommunikationszentrum sowie Andrea Dreher & Stephanie Büchele, Galerie 21.06.

Wichtig für Sie zu wissen: die anfallenden Kosten sind vergleichbar mit denen klassischer Seminar-Räumlichkeiten. Interesse geweckt? Kontaktieren Sie mich gerne für weitere Informationen oder ein unverbindliches Angebot!

Als Unternehmer USP schärfen - Silke Weigang begleitet mit Coaching

Eigenen USP schärfen – Coaching für Unternehmer

Viele Unternehmer, gerade der Klein- und Mittelindustrie (KMU) sind sehr erfolgreich! Und mancher bringt sich doch häufig um den ganz großen Durchbruch oder auch um mehr Leichtigkeit im operativen Geschäftsalltag, weil er etwas Wesentliches auslässt: die Schärfung seines individuellen Alleinstellungsmerkmals! Es wird auch als USP: Unique Selling Proposition oder Unique Selling Point bezeichnet. Gemeint ist: was macht mich ganz besonders aus? Wofür bin ich einzigartig im Markt?

Diese Einzigartigkeit kann in einer Kombination aus verschiedenen Merkmalen liegen:

  1. Meine Unternehmer-Persönlichkeit, besondere Fähigkeiten und Kompetenzen (ggf. auch meines Teams)
  2. Mein Produkt und/oder meiner Dienstleistung
  3. Zielgruppe: meine Kunden – wer besonders?
  4. Zielsetzung und Nutzen für den Kunden
  5. Preisgestaltung
  6. Besonderer Service, add-ons
  7. Markt-Erschließung: Markt-Lücke?, Markt-Komplementarität…
  8. Wertschöpfung(skette)
  9. Meine Verkaufsstrategie, Vertrieb(skanäle)

Das in etwa 90 Ländern weltweit erfolgreiche Unternehmer-Netzwerk „Business Network International“ (BNI) bietet eine phantastische Plattform, über das ich Unternehmer bei der Schärfung ihres USP / Alleinstellungsmerkmales begleite: individuell, persönlich orientiert, systemisch und dynamisch, mit Coaching und Prozessbegleitung.

Hierbei gestalte ich mit dem Unternehmer zusammen folgendes Vorgehen:

1. Selbstbetrachtung / Selbstreflexion – eigene Unternehmer-Persönlichkeit (Wofür schätzen mich meine Kunden, Netzwerkpartner, Familie, Freunde? Welche vielfältigen Interessen, Ausbildungen, Erfahrungswerte habe ich? Wo liegt meine Leidenschaft? etc).

2. Umfeld-Betrachtung: Bedürfnisse meiner Kunden? Markt? Benchmarking: was macht die Konkurrenz – oder auch potentielle Kooperationspartner?

3. Was ist meine persönliche Vision? Wo will ich in 5, in 10 Jahren stehen?

4. Konzentration und Priorisierung

5. Formulierung des eigenen USP

6. Umsetzung in der Außendarstellung, im Marketing…

7. Gemeinsame Evaluierung, ggf. Nachjustieren

Der Prozess meiner eigenen Positionierung und Profilschärfung hilft mir bei der professionellen Unterstützung meiner Kollegen innerhalb des professionellen Marketing-Netzwerkes BNI und darüber hinaus.

Kundenstimmen selbständiger Unternehmer:

„USP – kompetent und schnell erarbeitet für KMU! Danke für den wertvollen Input.“ A.W.

„Frau Weigang führte im Rahmen des BNI – Unternehmernetzwerkes diverse, hervorragende Persönlichkeitscoachings durch, die speziell auf die Entwicklung und Förderung des USP (unic selling proposition) abzielten! Davon war ich rundum begeistert!“
Dipl. Ing. (FH) Freie Architektin Elisa B.

Mein Persönlicher USP

„Ich bin die Einzige, die internationale Führungskräfte und heterogene Teams in ihren Entwicklungsprozessen gleichzeitig in vier Sprachen begleitet und damit zu neuem Erfolg führt.“

Haben Sie Interesse bekommen, Ihren USP neu zu überdenken, zu schärfen oder zu finden? Lassen Sie sich gerne individuell und professionell beraten und begleiten! Für ein unverbindliches Erstgespräch rufen Sie mich an oder mailen Sie mir. Ich freue mich auf Ihren Kontakt!

schlagfertig

Stammtischparolen gekonnt kontern

Mit Humor gegen platte Polemik

Fremdenfeindliche Äußerungen hört man am Stammtisch, bei der Arbeit, im Verein, bei Familienfesten. Doch wie am besten souverän (re)agieren? Hier zeige ich Ihnen Strategien auf, wie man platte Stammtischparolen gekonnt kontern kann.

„In der Fremde ist jeder Mensch ein Ausländer!“

Im Dialog bleiben! Unrecht benennen!

Gegen politische Diffamierung und Polemik. Angriffe und gemeine platte Stammtischparolen gekonnt kontern, souverän. Für Wertschätzung, Toleranz, Diversität und klare Benennung von Unrecht.

Mein Ziel ist es, dass wir gesellschaftlich in einem Dialog bleiben! Uns gegenseitig hören und gehört werden! Unterschiedliche Meinungen – und vor allem Erfahrungen – austauschen und stehen lassen. Die Komplexität aushalten. Wieder differenzieren. Menschenwürdiges Leben in Deutschland ermöglichen für alle seine Bewohner!

Ja, es gibt himmelschreiende Übergriffe von einzelnen Ausländern, manche von ihnen Geflüchtete/ Flüchtlinge, auf Deutsche, häufig auf junge Frauen! Dieses Unrecht muss benannt werden. Ursachen müssen beseitigt, Lösungen gemeinsam gefunden werden, (rechtliche) Konsequenzen greifen. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Umkehrschluss gilt, nämlich, dass jeder Ausländer kriminell und agressiv ist. Halten Sie sich vor Augen, wie viele Millionen Begegnungen zwischen Aus- und Inländern in Deutschland täglich völlig friedlich verlaufen! Ja, es gibt diffamierende Übergriffe von manchen Deutschen auf Fremde in diesem Land! Dieses Unrecht muss ebenso benannt werden. Ursachen müssen beseitigt, Lösungen gemeinsam gefunden werden, (rechtliche) Konsequenzen greifen. Das bedeutet ebensowenig, dass hier der Umkehrschluss zieht: Deutschland fremdenfeindlich ist, oder jeder (zweite) Deutsche ein verkapptner Nazi.

Macht-Mißbrauch gegen Menschen darf nicht kulturell verbrämt werden – weder beschönigend noch verurteilend

Ja, es gibt Erklärungsmodelle kultureller und religiöser Art, die nicht duldbar machen dürfen, wenn Unrecht geschieht durch Macht-Mißbrauch, z.B. von Männern gegenüber Frauen (und auch umgekehrt) – innerhalb einer Kultur und auch Kulturübergreifend. Dieses Unrecht ist manchmal sehr offensichtlich – z.B. bei gewaltsamen und sexuellen Übergriffen. Es wird aber häufig von Zivilcourage bis Presse nicht deutlich genug benannt oder wiederum sehr einseitig dargestellt. Diese Vergehen werden zu wenig geahndet, die Würde der Opfer muss wieder hergestellt, viel mehr noch präventiv gehandelt werden.

Bei subtileren Formen wird es dagegen schwieriger, z.B. einer nicht als gleichwertig empfundenen Behandlung von Menschen (unterschiedliche Rollen? HerabWERTung?). Schnell haben wir durchaus kulturell geprägt Stereotype, unterschiedliche WERTe-Vorstellungen und oft vorschnelle Be-WERTungen bei der Hand… hier gilt es zu hören, subjektives Empfinden einzuholen, Menschenrechte kulturell sensibel als Maßstab anzulegen, auch hier im Austausch zu bleiben, nachzufragen, Hilfe anzubieten, im Gespräch zu bleiben. Wir können vieles nicht sofort be-urteilen. Wir könnten statt zu werten erstmal würdigen …

Die Würde des Menschen muss der Maßstab sein!

Dann brauchen wir beides: Unrecht muss klar benannt und möglichst präventiv verhindert werden, egal von wem es ausgeht! UND: Wir müssen die Komplexität der Lage in Zusammenhängen sehen, denken, differenzieren. Verhältnismäßig bleiben. Die Auswirkungen auf die Menschen betrachten. Und ihre Wünsche und ihren freien Willen einbeziehen.

Wir brauchen den Menschen achtende Pluralität, Diversität, neue Blickwinkel! Wir brauchen Menschen aus ALLEN Religionen und Kulturen, die sich stark machen für die WÜRDE ALLER Menschen, für gemeinsam gelebte Werte der gegenseitigen Achtung. Es ist wichtig, dass sich Menschen FÜR Menschen wertschätzend äußern, einsetzen, auch laut werden gegen Hass und Diffamierung, wenn es sein muss. Frauen wie Männer. Christen wie Muslime… FÜR den Menschen in erster Linie, nicht für wie auch immer geartete Gruppierungen. Faschismus, Rassismus, exzessiver Fundamentalismus haben Menschen nie gefördert, entfalten lassen und zum Glück geführt – egal welcher Coleur. Wir brauchen den Menschen achtende Pluralität der Ansichten und Lebensformen in unserer Demokratie!
Vielfalt, die uns gegenseitig bereichert. Toleranz, die nicht wegschaut vor Unrecht – egal von wem es ausgeht! Deswegen mache ich mich stark für den gesellschaftlichen parteiübergreifenden Dialog und biete das Seminar „Stammtischparolen gekonnt kontern“ an. Eine Einladung an uns alle, neue Blickwinkel und Perspektiven einzunehmen! Uns bereichern zu lassen. Nicht auszulernen. Uns zu entfalten und zu erweitern…Gegen Polemik, für Stammtische.

Wer meint, ich sei gegen Stammtische, hat mich nicht verstanden. Sie haben schon historisch einen wichtigen Platz in unserer streitbaren demokratischen Kultur! Genau dort wird ja gerungen, Ansichten ausgetauscht…Ich bin gegen die Verallgemeinerung, Pauschalierungen, Verunglimpfungen, polemische stereotype Abwertungen, diffamierende Parolen. Daher ermutige ich, nicht bei der Blockade, die uns alle einholen kann, stehen zu bleiben! Sondern sie wahrzunehmen, tief durchzuatmen und dadurch kreativ zu bleiben. Um die eigene Blockade gegenüber dumpfen Parolen zu überwinden, gehören neben einem gewissen Training auch Mut und Selbstbewusstsein. Wer die eigene Blockade erkennt, kann diese dann auch überwinden.

Stammtischparolen gekonnt kontern! Wie sieht die passende Reaktion aus?

Es gibt – immer – verschiedene Möglichkeiten. Man muss überlegen, was man mit der Reaktion auslösen möchte. Will ich mein Gegenüber verdutzen, sprachlos machen oder verstehen? Haben wir eine gemeinsame Vorgeschichte und will ich auch eine gemeinsame Zukunft? Etwa bei Freunden, Kollegen, Bekannten und Angehörigen ist es wichtig, das im Hinterkopf zu behalten. Die Kunst besteht darin, eine gewisse Gelassenheit zu bewahren.

Gelassenheit allein reicht nicht aus, Strategien braucht’s…

Stammtischparolen gekonnt kontern: es gibt mindestens fünf Möglichkeiten zu (re-)agieren.

  1. Man tu so, als hätte man es nicht gehört, schalte auf Durchzug. Tatsächlich ist das manchmal die richtige Reaktion, vor allem, wenn man sich selbst schützen will.
  2. Man kann die Aussage sachlich richtig stellen.
  3. Man kann aber auch empathisch auf den Gesprächspartner eingehen und versuchen, ihn zu verstehen. Wie kommt er zu seiner Aussage? Was ist der Hintergrund? Bekommt er vielleicht nicht genug Geld? Ist da eine persönliche Angst oder Wut? So kommt auch er ins Nachdenken. Maxime: Verstanden ist nicht einverstanden! Ich kann komplett anderer Ansicht sein UND zugleich die Sichtweise des anderen nachvollziehen können.
  4. Dann gibt es noch die Hubschrauberposition, bei der man neutral auf das Gespräch blickt und schildert was passiert: „Du hast mich schon dreimal unterbrochen. Lass mich aussprechen“ oder „Das erzeugt eine Kampfstimmung. Lass uns sachlich bleiben.“ Man erinnert also an allgemeingültige Spielregeln des wertschätzenden Umgangs miteinander. Und man setzt Grenzen. So nicht!
  5. Oder man reagiert „schlagfertig“ im engeren Sinne, indem man spielerisch in Bildern denkt und mit Worten jongliert.

Maxime:
Ernstzunehmend auf der Beziehungsebene,
spielerisch auf der Sachebene.

Souverän & auf gleicher Augenhöhe: auch mal scharf in der Sache, respektvoll im Umgang miteinander

Sie wollen Ihr Gegenüber nicht bloßstellen, mundtot machen oder niederkämpfen – nur entwaffnen!

Das Ziel ist, die eigene Souveränität wieder herzustellen & auf gleicher Augenhöhe zu kommunizieren.

Humor kann unheimlich entspannen – wenn Lachen auf beiden Seiten möglich macht, dadurch zu erkennen, wie verzerrt die Darstellung/ Wahrnehmung eigentlich geworden ist…Manchmal ist es aber auch notwendig, klare Grenzen zu setzten und an die allgemein gültigen Umgangsformen zu erinnern im Sinne der Menschenwürde… – und zwar in beide Richtungen, wie hier unten an den Angriffs-Sätzen deutlich wird – unabhängig von der Person des Angreifers. Neuankömmlinge werden aufgrund ihrer Andersartigkeit oft pauschal diffamiert. Alteingesessene aber auch… ebenfalls aufgrund ihrer Andersartigkeit… hier brauchen wir alle miteinander Achtung, Respekt und eine Portion diskrete Neugier auf den anderen… Offenheit für das unter umständenden Gegensätzliche, echte Diversity!

Die Würde des Menschen muss in der Vielfalt Maßstab sein!

Folgend ein paar Beispiele für pauschale Parolen und mögliche entwaffnende Entgegnungen:

Polemische Angriffe und mögliche gekonnte Konter

Angriff Mögliche Konter
„Flüchtlinge bekommen alles!“ „Sie wissen halt, wie man mit Geld umgeht.“ ;-))
„Die sind doch alle kriminell!“ „Was meinen Sie mit *kriminell*?“
“Wer sind *alle*?“
„Sie haben da Sorge!?“
„Das sind doch alles Tiere“ „Richtig, wir stammen ja alle vom Affen ab.“
„Vorsicht, auch in mir schlummert ein wildes Tier.“
„Das ist eine Diffamierung. Lass uns sachlich bleiben.“
Alle (blonden) deutschen Frauen sind Schlampen!“ „Was meinen Sie mit ‚Schlampen‘?“
„Woher wollen Sie das wissen?“
„Du scheinst Dich ja gut auszukennen!“
„Gilt umgekehrt: ALLE muslimischen Männer sind Vergewaltiger?“
„Das ist eine Beleidigung. Lass uns Männer U-N-D Frauen achten!“

Achten Sie auf Ihr Gegenüber nach der Replik / der schlagfertigen Antwort. Das Gespräch soll damit ja nicht beendet sein – sondern im Sinne des gegenseitigen Hörens und Ernstnehmens erst beginnen! So können Sie Stammtischparolen gekonnt kontern. Sie möchten eine Liste von fremdenfeindlichen Parolen und möglichen entwaffnenden Entgegnungen? Schreiben Sie mir eine mail!

Sie interessieren Sich für mehr?

Reaktionen in der Presse:

Was tun? Mit Humor gegen platte Polemik in: vonWegen 1/19 „Wahl ist immer! Wert(e) der Demokratie“, S. 30f.   kostenloser pdf download möglich.

Lahrer Zeitung: Humor hilft gegen platte polemik

Badische Zeitung: Wie-man-am-besten-auf-stammtischparolen-reagiert

Münchner Merkur:   Vorwürfe gegen Migranten: Was tun gegen Killerphrasen?

Kompetenz Zukunft

Führungskraft der Zukunft – die digitale Revolution steuern!

Future of International Leadership

Führungskraft der Zukunft – 7 wichtige Fähigkeiten!

Summary:

Wer die digitale Revolution aktiv steuern möchte, braucht Fähigkeiten, die im konventionellen Führungsalltag nicht gefragt sind. Das erfordert Mut und eigene Infragestellung. Was erwartet uns in 10 Jahren und wie bereiten wir uns als Leader dafür vor?

Wie entwickle ich mich persönlich zur agilen zukunftsfähigen Führungskraft? Welche Persönlichkeiten inspirieren mich in den 7 zentralen Fähigkeiten?

Kompetenzfelder für die Zukunft

Insgesamt lassen sich folgende Kompetenzfelder für die Zukunft ausmachen.

  1. Strategische Perspektive durch Abschalten statt wilder Aktionismus
  2. Empathie der Vielfalt und interkulturelle globale Sensibilität statt Ethnozentrismus
  3. Offene Streit- und Feedback-Kultur statt Anpassung und Tabuisierung
  4. Beteiligung auf Augenhöhe statt Bevormundung (Mitarbeiter, Kunden)
    Befähigung durch Vertrauen versus Misstrauen
  5. Verantwortungshierarchie durch Beteiligung statt Anweisungshierarchie
  6. Komplexitätstoleranz mit Bereitschaft zur Risiko-Übernahme und experimentellem Lernen
  7. Die Potenziale der Mitarbeiter individuell und strategisch entwickeln
  1. Strategische Perspektive durch Abschalten statt wilder Aktionismus

Worum geht’s? Wie häufig fühlen wir uns im Projekt-Alltag getrieben… was alles bedacht und umgesetzt werden muss…! Schon Mark Twain machte uns auf den fatalen Teufelskreis aufmerksam: „Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen.“ Interessant: der Blick für das eigentliche Ziel, die richtige Strategie gelingt bei aller Notwendigkeit der Fachkenntnis von Branche, Markt und Kunden erst, wenn wir uns zunächst komplett davon abwenden und rausnehmen. „Abschalten“ im doppelten Sinne ist hier gefragt! Statt „burn-out“, der totalen Erschöpfung im eigenen Tun, „to be on fire“ im Sinne von „Feuer und Flamme sein“. Schmal kann der Grad sein, der das eine vom anderen trennt. Moderne Forschung beweist: Meditation verändert die Gehirnströme hin zu mehr Gelassenheit, Empathie sowie Konzentration und damit zu solideren Entscheidungen und fundierter Ausrichtung von Vorhaben/ Projekten – mit Herz und Verstand.

  1. Zeit mit Familie und Freunden, 2. Körperliche Übungen/Sport, 3. Einer Sache leidenschaftlich nachgehen/Hobby, 4. Urlaub machen, 5. Offline sein, 6. Freiwilligen-Dienste / ein soziales Engagement ausüben – das sind die „Top6“-Wochen-End-Beschäftigungen erfolgreicher Unternehmer, so das US-amerikanische Wirtschaftsmagazin Forbes, 2014.

Beispiel: „Bleib nicht dauernd dran; schalt doch mal ab.“ fordert der Zukunftsforscher Prof. Dr. Horst Opaschowski als erstes seiner „10 Gebote des 21. Jahrhunderts“. Auch die britische Unternehmerin Harriet Green (CEO IBM Asien Pazifik, ehem. CEO der Thomas Cook Gruppe) setzt auf Yoga und Literatur zum Abschalten. Sie wird vom amerikanischen Wirtschafts-Magazin Fast Company 2017 zu den 100 kreativsten Unternehmern gezählt.

Anregung: Wie Tanken Sie persönlich auf? Welche Veränderungen können Sie treffen, um mehr von dem zu tun, was Ihnen wirklich guttut? Wie fließt diese nachhaltige Entspannung in die strategische Ausrichtung Ihrer Unternehmung ein?

Lesen Sie in Kürze weitere Einzelheiten hier und ausführlich in der Veröffentlichung des Projektmagazins Die Führungskraft der Zukunft .

Haftungshinweis: 
Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

gekonnt kontern im Projekt, gelassen und souverän

Gelassenheit bewahren, Souveränität wiederherstellen

Wie Sie bei unfairen Angriffen gekonnt kontern

„Schlagfertigkeit ist etwas, worauf man erst 24 Stunden später kommt.“ Mark Twain

Worum geht’s?

  • Trotz bester Fachkompetenz und passenden Argumenten bleibt uns bei einer Verbalattacke oft die Luft weg und wir fühlen uns vollkommen überrumpelt. Das geht uns allen so und rührt von einem Urzeitinstinkt.
  • Schlagfertigkeit lässt sich aber lernen: Zunächst holen Sie tief Luft und aktivieren eine Art Schutzschild, um Ihre Souveränität zurück zu gewinnen. Dann wenden Sie eine passende Technik an, z.B. eine entgiftende Gegenfrage oder eine bewusste Verzerrung.
  • Anschließend beobachten Sie die Reaktion Ihres Gegenübers und überprüfen damit Ihren Konter, denn es gilt, die beidseitige Achtung im Gespräch wiederherzustellen.

Der unfaire Angriff hebelt Sie aus

Sie präsentieren dem Lenkungsausschuss den aktuellen Projektstatus. Kaum haben Sie einige Zahlen dargestellt, hagelt es Vorwürfe von den ungehaltenen Abteilungsleitern: „Und Sie meinen, dafür würden Sie von uns grünes Licht erhalten?“, „Wieso kommen Sie damit erst jetzt?“, „Wie wollen Sie das Projekt je zu einem erfolgreichen Abschluss bringen?“

Ihnen bleibt die Luft weg, vielleicht steigt Ihnen die Röte ins Gesicht, um eine gute Antwort sind Sie bei so viel Kampfesstimmung verlegen – verständlicherweise! Damit sind Sie nicht allein. Oft fühlen wir uns trotz bester Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz in solchen Momenten komplett ausgehebelt.

Im Folgenden erläutere ich, über welche Techniken Sie Ihr Gegenüber in die Schranken weisen und zugleich für die weitere Zusammenarbeit gewinnen können.

Um zunächst Ihre Gelassenheit wiederzuerlangen, ist es wichtig, die Blockade zu verstehen, durchzuatmen und ihr Schutzschild zu aktivieren. Lesen Sie dazu detailliert http://silke-weigang.com/gekonnt-kontern-verhandlung-verkauf-kommunikation/

Techniken gegen Manipulation und miese Verhandlungstaktik

Haben Sie eine gute Distanz gewonnen, mit Hilfe von Durchatmen, die Blockade verstehen und Schutzschild aktivieren, wenden Sie Ihre Gesprächsstrategien an. Die Techniken für gekonntes Kontern folgen bestimmten Prinzipien der Verkleinerung, Verfremdung und des „In-einen-neuen-Rahmen-Setzens“, bekannt als Refraiming-Ansatz. Die Auseinandersetzung damit macht Spaß und erweitert das Spektrum. Sie nehmen nicht alles Gesagte als gesetzt oder wahr hin, sondern hinterfragen es oder stellen etwas daneben oder gegenüber. Schlagfertigkeit ist durchaus erlernbar.

Wenn Sie sich entscheiden, das Gesagte des anderen tatsächlich zu erfassen oder seinen Gemütszustand zu spiegeln, gilt stets: „Verstanden ist nicht einverstanden!“ Sie können dem anderen Verständnis für seine Ansicht signalisieren und zugleich vollkommen anderer Meinung sein. Genau diese differenzierte Haltung eröffnet die Chance, Bewegung in das verhärtete Gespräch zu bringen.

Technik / Replik „Und Sie meinen, dafür würden Sie von uns grünes Licht erhalten?“ „Wieso kommen Sie damit erst jetzt?“ „Wie wollen Sie das Projekt je zu einem erfolgreichen Abschluss bringen?“
Entgiftende Gegenfrage Was meinen Sie mit „dafür“? Was meinen Sie mit „erst jetzt“? Was meinen Sie mit „je“ oder

„Was meinen Sie mit „erfolgreich“?

Dolmetscher-Technik

(bewusst verzerren)

Da sind wir unterschiedlicher Ansicht. Sie meinen, der Karren ist unwiderruflich in den Dreck gefahren? Sie meinen, meine große Ausdauer zeichnet mich aus! J oder

Sie meinen, ich habe einen langen Atem! J oder

Sie schätzen meine Unerschütterlichkeit! J

Zustand spiegeln Sie haben sich etwas anderes erwartet! Sie wollten früher einbezogen werden! Sie sind verärgert! oder

Sie sind skeptisch!

Zustimmung mit Beharrlichkeit Ich kann gut verstehen, dass Sie Ihre Zweifel haben UND ich möchte Ihnen die Gründe in Ruhe aufzeigen können. Ich kann gut verstehen, dass Sie ungehalten sind UND ich brauche noch kurz Ihre Aufmerksamkeit / Geduld. Ich kann gut verstehen, dass Sie große Bedenken haben UND ich brauche gerade jetzt Ihr Vertrauen!
Spielregeln klären „Sie haben mich schon zum zweiten Mal unterbrochen. Ich schlage vor, wir lassen einander ausreden.“ „Bitte lassen Sie uns sachlich bleiben.“ oder „Lassen Sie uns nicht auf dieser Ebene weiterreden. Ich schlage vor, wir…“ „Ich würde Ihnen die Punkte gerne erläutern, ohne Angriffe. Können wir uns darauf einigen?“

Tabelle 1: Techniken für gekonntes Kontern reichen von einer Gegenfrage über Verfremdung bis hin zum Spiegeln des Zustands

Humor beibehalten!

„Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt“, sagt Joachim Ringelnatz.

Tatsächlich ist Selbstironie bereits eine hilfreiche Eigenschaft in Sachen gekonnt kontern. Diese Haltung hilft uns, kreativ zu bleiben oder zu werden (siehe Dolmetscher Technik in Tabelle 1). Mit Humor, nicht auf Kosten anderer, sondern einem, der es erlaubt, dass alle mitlachen können, weil sich die Spannung löst und wieder andere Aspekte ins Sichtfeld treten, können alle Beteiligten ihre Souveränität wahren. Dann ist es möglich, sich wieder auf das gemeinsame Ziel zu konzentrieren und es in guter Zusammenarbeit weiter zu verfolgen.

In a nutshell: souverän kontern für gelungene Zusammenarbeit

Mit diesen Schritten gelingt Ihnen gekonntes Kontern nach einem Verbalangriff:

  1. Atmen – das kehrt den archetypischen Mechanismus um und bringt Sauerstoff zurück in Ihren Organismus und damit die Lebendigkeit, Spontanität und Kreativität, die Sie jetzt brauchen.
  2. Bringen Sie sich in (innere) Distanz: von weeeit weg betrachtet, zeitlich oder perspektivisch in einen anderen Kontext gestellt, wie sieht der Angriff oder der Angreifer dann aus?
  3. Wenn das Schutzschild greift und Sie in sichere Distanz bringt, erinnern Sie sich an Ihr Ziel: die eigene Souveränität.
  4. Reflektieren Sie Ihre eigene Haltung und erlernen Sie Techniken für gekonntes Kontern. Ihre Lieblingstechniken setzen Sie dann ein wie in Tabelle 1 aufgezeigt.
  5. Feedback-Kontrolle: Sie wollen Ihr Gegenüber nicht verletzen, nur entwaffnen!
  6. Kontinuierlich: Einwand-Kartei mit guten Entgegnungen anlegen

So haben Sie gute Chancen, Ihre Reaktionszeit im Sinne Mark Twains auf unter 24 Stunden zu verkürzen!

Lesen Sie dies und mehr ausführlich in der Veröffentlichung des Projektmagazin  „Wie Sie bei unfairen Angriffen gelassen kontern“

Sandwich – Führen in und aus der Mitte

Führen in der Sandwichposition: Erfolg im mittleren Management (Haufe TaschenGuide)

Als Führungskraft im mittleren Management zu arbeiten, ist eine anspruchsvolle Aufgabe, wenn Sie allen Seiten gerecht werden wollen. Finden Sie hier wirksame Führungsstrategien für „Sandwich-Manager“ und viele praktische Tipps, um mit Mitarbeitern und Vorgesetzten gleichermaßen erfolgreich zusammenzuarbeiten.

Welche Erwartungen umgeben den Sandwich-Manager?

Erwartungen Sandwich Manager

Finden Sie hier das Taschenbuch

Inhalte:

  • Rollen und Konfliktfelder des mittleren Managements
  • Das Besondere an Sandwich-Positionen: wirksam gegenüber Mitarbeitern und Vorgesetzten agieren
  • Trends in der Arbeitswelt: virtuelles Führen
  • Wie Unternehmen ihre Mittelmanager stärken

In Kürze mehr….